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Europäischer Wettbewerb - jetzt international!

Der Europäische Wettbewerb ruft seit über 70 Jahren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen dazu auf, sich kreativ mit Europäischen Themen und Werten auseinanderzusetzen. Dabei können sowohl Bilder wie auch Skulpturen, Videos, Musikbeiträge, Texte oder digitale Werke eingereicht werden. Durch die Vielfalt der kreativen Möglichkeiten und eine große Bandbreite der Themen kann der Europäische Wettbewerb in viele Schulfächer integriert werden und die Arbeit bereichern.

Neben der Freude am eigenständigen, kreativen Arbeiten und dem damit verbundenen Lernerfolg winken attraktive Preise auf Landes- und Bundesebene.

Zur 74. Wettbewerbsrunde sind schleswig-holsteinische Schulen zum ersten Mal aufgerufen, an dem Wettbewerb zusammen mit ihren europäischen Partnerschulen teilzunehmen.

Weitere Informationen dazu gibt es in dem Kasten online oder hier als pdf-Dokument.

Der Europäische Wettbewerb - in Schleswig-Holstein jetzt international!

Europäischer Wettbewerb international

Der Europäische Wettbewerb bietet seit vielen Jahren altersgerechte, spannende Aufgabenstellungen für Europäische Themen, die zum Mitmachen und kreativen Handeln einladen. Gleichzeitig gibt es dieses handlungsorientierte Angebot in dieser Form bislang nur in Deutschland. Schleswig-Holstein startet nun ein Pilotprojekt, in dem alles Schulen des Landes die Möglichkeit erhalten, diese Aufgaben mit ihren europäischen Partnerschulen wahrzunehmen.

Warum sollte ich den Europäischen Wettbewerb in meine europäische Schulpartnerschaft integrieren?

Durch die Zusammenarbeit mit europäischen Partnerschulen können unterschiedliche Perspektiven einbezogen und direkte Begegnung und Austausch ermöglicht werden. Gerade die Möglichkeit, künstlerische, nonverbale Austauschformen zu nutzen, kann bei Begegnungen attraktiv sein. Dass am Ende auch Preise für die ausgezeichneten Arbeiten winken, kann ein zusätzlicher Anstoß für diese Aufgaben sein.

Nicht nur für Erasmus+-Schulen und Europaschulen bietet die gemeinsame Bearbeitung der Aufgaben einen geeigneten Rahmen, um Mobilitäten mit projektorientiertem Lernen zu verbinden und Synergien zu nutzen. Schülerinnen und Schüler arbeiten in internationalen Teams vor Ort oder digital zusammen und erleben europäische Zusammenarbeit unmittelbar.

Die Verbindung von Wettbewerb und Partnerschaft erleichtert die Vorbereitung von Austauschformaten, fördert das Lernen über Ländergrenzen hinweg und stärkt die europäische Dimension des Wettbewerbs. Das Pilotprojekt soll zugleich Impulse für eine stärkere Internationalisierung auf Bundesebene geben.

Wie sieht eine Teilnahme mit meiner Partnerschule an diesem Wettbewerb aus?

Die aktuellen Aufgabenstellungen finden sich auf der Homepage des Wettbewerbs hier, wobei auch Versionen in vielen Fremdsprachen verfügbar sind.

In Absprache mit den Lehrkräften der Partnerschule werden diese Aufgaben in Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet, idealerweise im Rahmen einer Mobilität, alternativ auch digital. Dabei gibt es viele Möglichkeiten der Bearbeitung (z.B. Bild, Collage, Text, Musik, Comic, Skulptur, Video, Theaterstück, ...) Wichtig sind dabei aber die formalen Vorgaben. Die Gruppen bestehen aus maximal vier Lernenden und müssen mindestens ein Mitglied pro Land umfassen. Alternativ kann auch die ganze Gruppe die Aufgabe des Sondermoduls bearbeiten und ein gemeinsames Ergebnis einsenden.

Nach Durchführung des Projektes erfolgt die Auswahl der erfolgversprechenden Wettbewerbsbeiträge erfolgt durch die betreuenden Lehrkräfte, idealerweise unter Mitbeteiligung der gesamten Lerngruppe. Als Faustregel gilt, dass höchstens ein Drittel der Arbeiten eingereicht wird.


Die Ergebnisse aller Gruppen sollten zusätzlich im schulischen Kontext präsentiert und gewürdigt werden, etwa durch Ausstellungen oder Präsentationen, um das Engagement aller Lernenden sichtbar zu machen – unabhängig von einer Preisvergabe.

Wie kann ich mich anmelden und die fertigen Arbeiten einreichen?

Für internationale Projekte erfolgt die Anmeldung bzw. Einreichung auf zwei parallelen Wegen:

1. Meldung durch die betreuende Lehrkraft

Füllen Sie bitte die verlinkte Datei aus und senden Sie diese bis zum Einsendeschluss des Wettbewerbs am ersten Freitag im Februar 2027 per Mail an den Landesbeauftragten des Europäischen Wettbewerbs, Herrn Torsten Johanßon:

Torsten.Johansson@bimi.landsh.de

2. Anmeldung über die Plattform des Europäischen Wettbewerbs

Alle Beteiligten einer Wettbewerbsarbeit müssen auf der Anmeldeseite des Europäischen Wettbewerbs registriert sein, frühestens im September 2026 Ältere Schülerinnen und Schüler können sich dort in der Regel eigenständig registrieren, bei jüngeren Schülern und Schülerinnen kann die Lehrkraft oder ein Elternteil die Registrierung vornehmen. Die konkreten Hinweise und Verfahrensschritte finden Sie ebenfalls auf der genannten Anmeldeseite.

Anmeldeschluss ist jeweils der gültige Einsendeschluss am ersten Freitag im Februar.

Die ausländischen Schülerinnen und Schüler werden über die jeweils beteiligte schleswig-holsteinische Schule angemeldet. Sowohl bei den deutschen als auch bei den internationalen Teilnehmenden sollte im Feld Europabezug der Hinweis „Beitrag in Kooperation mit Schüler/innen aus einem europäischen Partnerland erstellt“ aufgenommen werden.

Die Einverständniserklärung muss von allen Beteiligten der Gruppe vorliegen. Digitale Tools wie ChatGPT, Google Translate oder DeepL können helfen, die Teilnahmebedingungen bzw. den Text der Einverständniserklärung in die Landessprache zu übersetzen.

Werden Wettbewerbsbeiträge nicht in deutscher Sprache eingereicht, wird nach Möglichkeit die Originalfassung beurteilt. In jedem Fall ist jedoch eine deutsche Übersetzung beizufügen, damit die Jurierung gewährleistet ist.

Preise und Auszeichnungen

Die Preise für die schleswig-holsteinischen Lernenden werden aus Landes- bzw. Bundesmitteln finanziert und nach Möglichkeit als Geldpreise vergeben. So besteht die Möglichkeit, die Auszeichnung freiwillig mit den internationalen Projektpartnerinnen und -partnern zu teilen.

Darüber hinaus ist das Team der Internationalisierung an Schulen in Schleswig-Holstein bereit, hier die notwendige Mittel für Preise zur Verfügung zu stellen, da diese Projekte der Förderung internationaler Zusammenarbeit dienen.

Die Urkunden für die ausländischen Lernenden werden an die jeweilige schleswig-holsteinische Partnerschule versandt mit der Bitte um Weiterleitung. Sollten sich die ausländischen Partner zum Zeitpunkt der Preisverleihung in Schleswig-Holstein aufhalten, sind die ausgezeichneten Lernenden selbstverständlich eingeladen, an der Veranstaltung in Präsenz teilzunehmen.

Geldpreise werden an die jeweils zuständige Schule überwiesen und können von dort an die Preisträger und Preisträgerinnen weitergegeben werden.

Ansprechpartner

Rückfragen zum Europäischen Wettbewerb können an den Landesbeauftragten für den Europäischen Wettbewerb gesendet werden:

Torsten.Johansson@bimi.landsh.de

Fragen, die im Kontext der Mobilitäten und des Erasmus-Programms auftreten, beantwortet das Team School goes international:

schoolgoesinternational@bimi.landsh.de